Als ich 2002 das erste Mal nach Island reiste, war dies gleichzeitig ein Wendepunkt in meinem Leben. Denn wer sich drauf einlässt, den verändert diese Insel. Die unglaubliche Weite, die Kraft aus der Erde, die Macht des Wassers, das Spiel der Elemente, Wüsten, Lavafelder, Schluchten, Berge, das unendliche Hochland, die faszinierenden Küsten – Island ist eine bizarre Schönheit. Die Insel nahm mich vom ersten Tag an gefangen und ließ mich nicht mehr los.
Wenn ich in Island unterwegs bin, kann ich mich erden. Inmitten der Urgewalt der Natur spüre ich, wie klein der Mensch, wie mächtig die Natur ist. Ich merke, was wichtig im Leben ist, setze meine Prioritäten neu. Ich habe auch andere faszinierende Flecken dieser Erde bereist, doch nirgendwo sonst hatte ich dieses Gefühl.
Meine Reisen verlaufen unterschiedlich. Meistens bin ich mit dem Zelt unterwegs, fahre mit dem Auto oder Bus von einem Ausgangspunkt zum anderen und unternehme von dort aus Wanderungen. Das Fotografieren steht nicht im Vordergrund, nimmt inzwischen aber einen großen Raum ein.
Zwei Mal war ich zu Auszeiten auf Island - für knapp 5 Monate im Jahr 2006 und für 9 Monate im Jahr 2009/10. Meinen ursprünglichen Beruf im Personalmanagement habe ich inzwischen komplett aufgegeben und bin seit Sommer 2010 als Reiseleiterin in Island unterwegs. Die Touren, die ich leite, finden Sie unter dem Menüpunkt Reisen.
Bis November 2006 habe ich mit einer Nikon F 65 fotografiert und bin dann ins digitale Zeitalter und zur Nikon D 70s gewechselt. Seit Juni 2008 fotografiere ich mit der D 80 und nutze für Landschaftsaufnahmen hauptsächlich das Tokina 12-24 F4 DX. Gelegentlich kommen auch das Sigma 24-60 F2,8 EX DG und bei Tieraufnahmen das Sigma 70-300 F4-5,6 APO DG zum Einsatz.
© Monique Starr 2010